Attraktionen der Region

Czersk – ein Ort im Herzen der Tucheler Heide (Bory Tucholskie)

Das Herz der Stadt ist der Ostrowski-Platz mit dem berühmten Brunnen mit den Czersker Forellen. Rundherum befinden sich ein Einkaufszentrum sowie ein Erholungspark mit Restaurants und einem Café. Der Ostrowski-Platz, an dem sich unser Hotel und Restaurant befinden, ist Schauplatz zahlreicher kultureller Veranstaltungen. In der Stadt gibt es außerdem das Rathaus, das Touristeninformationszentrum, den PKP- und PKS-Bahnhof, mehrere Bankfilialen, eine Polizeistation sowie eine gut ausgebaute Handels- und Dienstleistungsinfrastruktur.

Das Wahrzeichen der Stadt ist die wunderschöne neugotische Pfarrkirche St. Maria Magdalena – mit einer interessanten äußeren Form und reicher Innenausstattung. Sie wurde nach dem Entwurf von Oskar Hossfeld auf dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes erbaut, ist dreischiffig, besitzt einen hohen Turm (40 m) und vier Glocken. Das wertvollste Kunstwerk ist der spät­renaissance­zeitliche Hochaltar mit Gemälden von Hermann Han aus dem Jahr 1611 sowie romanische steinerne Weihwasserbecken aus dem 13. und 15. Jahrhundert.

Bei einem Aufenthalt mit Kindern lohnt sich auch ein Besuch der Czersker Parks – des Kociewski-, Borowiacki- und Kaszubski-Parks. Die Parkalleen sind ideale Orte zum Spielen und Entspannen.

Parks

Parks

Borowiacki-Park an der Aleja Tysiąclecia
Ein Ort voller Energie. Ein moderner Skatepark, ein großer Spielplatz und ein zeitgemäßer Sportkomplex, dazu Spazierwege und weitläufige Grünflächen – ideal zum Entspannen, Picknicken oder Spazierengehen. Die durch das Grün verlaufenden Wege laden Joggingfreunde ein. Der Park liegt nahezu im Stadtzentrum. In der Nähe befinden sich außerdem ein modernes Stadtstadion, ein Tennisplatz sowie ein multifunktionales Spielfeld mit Kunstrasen.

Kociewski-Park in der Straße 21 Lutego
Der perfekte Ort für alle, die Ruhe, Stille und Nähe zur Natur schätzen. Nur hier kann man zwischen über hundert Jahre alten Bäumen spazieren und dem Murmeln der Czerska Struga lauschen. Auch Kinder kommen dank eines bunten Spielplatzes auf ihre Kosten. Der Park liegt am Stadtrand und verfügt über einen bequemen Parkplatz.

Kaszubski-Park in der Chojnicka-Straße
Er begeistert mit dem Schatten einer alten Lindenallee. Ein idealer Ort, um mitten in der Stadt dem Vogelgesang zu lauschen oder spielende Kinder auf dem Spielplatz zu beobachten.

Umfassende touristische Informationen und Werbematerialien erhalten Sie im Touristeninformationszentrum in Czersk, ul. Kościuszki 27a, Tel. +48 52 395 48 12.

Attraktionen in der Umgebung

Die folgenden Sehenswürdigkeiten sind nur ein kleiner Teil dessen, was unsere wunderschöne Region zu bieten hat. Wir laden Sie herzlich ein, diesen charmanten Teil Polens zu entdecken – verbunden mit Erholung in unserem Hotel.

Aquädukt in Fojutowo
Ein einzigartiges Beispiel historischer wasserbaulicher Architektur, gelegen in einer malerischen Ecke von Fojutowo. Diese außergewöhnliche Konstruktion, inspiriert von antiken römischen Bauwerken, verbindet harmonisch zwei wichtige Wasserläufe: die Czerska Struga und den Großen Brda-Kanal. Mit 75 m Länge und 68 m Breite ist es nicht nur das längste Bauwerk dieser Art in Polen, sondern auch ein wahres Juwel der nationalen Wasserbaukunst.

Naturschutzgebiet Steinkreise von Odry
Als „polnisches Stonehenge“ bekannt, ziehen sie jedes Jahr zahlreiche Touristen an. Die Steinkreise stammen aus der römischen Kaiserzeit (1.–2. Jh. n. Chr.) und wurden 1958 unter Schutz gestellt. Es handelt sich um die größten Steinkreise Polens und die zweitgrößten Europas. Archäologische Forschungen zeigen, dass es sich um eine Begräbnisstätte mit Familiengräbern handelt, vermutlich der Goten. Das Gebiet umfasst 12 Steinkreise und 30 Hügelgräber. Der kleinste Kreis hat einen Durchmesser von 15 m, der größte von 33 m.
Besonders hervorzuheben sind auch die natürlichen Werte: 1992 wurden hier 40 Flechten- und 6 Moosarten identifiziert. Zudem finden im Reservat kulturelle Veranstaltungen mit Bezug zur gotischen Kultur statt.

Natur- und Waldpädagogisches Zentrum in Woziwoda
Das pädagogische Herz des Waldes, gelegen am Hang des Brda-Tals, direkt neben dem Sitz der Forstverwaltung. Das Zentrum verfügt über eine zweistöckige Halle mit beeindruckender Holzkonstruktion und vielfältigen Ausstellungen.
Die Ausstellungen widmen sich der Tier- und Pflanzenwelt des Waldes, seinen natürlichen Ressourcen sowie der Arbeit der Förster und der Geschichte der Forstwirtschaft.
Zusätzlich gibt es einen Vorführraum für ca. 30 Personen mit Multimedia-Ausstattung sowie weitere Unterrichtsräume für kleinere Gruppen. Außerhalb geplanter Veranstaltungen ist das Zentrum für Besucher geöffnet.

Uroczysko Piekiełko in der Tucheler Heide
Ein charakteristischer und anspruchsvoller Abschnitt der Brda im Naturschutzgebiet Brda-Tal im Landschaftspark Tucheler Heide. Der Fluss fließt hier reißend durch Schluchten der Endmoräne, wodurch die Strömung besonders stark ist. Die Schluchtwände erreichen stellenweise bis zu 50 Grad Neigung. Umgestürzte Bäume und zahlreiche Felsbrocken bilden Stromschnellen und Wirbel und verleihen dem Ort einen alpinen Charakter. Ein beliebtes Ziel für Kajakfahrer auf der Suche nach Adrenalin. In der Umgebung wachsen 700 Jahre alte Eichen – ausgewiesene Naturdenkmäler.

Experimentarium in Chojnice (ul. Piłsudskiego 30b)
Ein interaktives Zentrum mit Schwerpunkt auf Natur- sowie kulturhistorischen Themen. Die Ausstellung besteht aus 13 interaktiven Stationen, die zum sinnlichen, manuellen und intellektuellen Erleben der Natur einladen. Zusätzlich werden Workshops, Treffen und wissenschaftliche Vorträge angeboten.

Museum „Kaszubische Hütte“ (Brusy-Jaglie)
Das Museum präsentiert rund 400 Exponate aus dem Alltag der früheren Bewohner der Region Zaboren. Zu sehen sind u. a. historische Bestecke, Korbsammlungen, Glaswaren, Saftpressen, Wurstmaschinen, antike Möbel, Fallen sowie Pferdegeschirre.
Auch technische Denkmäler wie Röhrenradios aus der Volksrepublik Polen oder der Fernseher „Rubin“ sind ausgestellt. Das Haus ist von einem wunderschönen Garten mit Skulpturen und Bienenstöcken des Volkskünstlers Józef Chełmowski umgeben.

Człuchower Tor – Historisch-Ethnographisches Museum (Chojnice)
Ein erhaltenes mittelalterliches Stadttor und eines der wenigen verbliebenen von ehemals drei Toren der Stadt. Es wurde im Stil der pommerschen Gotik auf quadratischem Grundriss errichtet. Im Inneren befinden sich Ausstellungen zur Archäologie, Geschichte, Kunst und Ethnografie der Region sowie Räume für Wechselausstellungen.

Staustufe Mylof
Die Geschichte der Staustufe Mylof begann Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Bedarf des preußischen Militärs an Heu für Kavalleriepferde. 1849 entstanden der Damm und der Mylof-Stausee. Es handelt sich um eine der ältesten Staustufen Polens und die einzige Stufenstaustufe. Heute dient sie der Stromerzeugung – das Wasser treibt noch immer eine Wasserkraftanlage an.

Aussichtsturm Przytarnia
Ein spektakulärer Panoramablick. Der Turm ist 50 m hoch, die Aussichtsplattform befindet sich auf 47 m Höhe und ist über 208 Stufen erreichbar.

Charzykowskie-See

Charzykowskie-See

Segeln auf dem Charzykowskie-See (Charzykowy, Funka, Bachorze, Swornegacie)
Die Segeltraditionen reichen bis in die Zwischenkriegszeit zurück. Der langgestreckte Rinnensee liegt in der Tucheler Heide. In Charzykowy befindet sich der älteste Segelclub Polens – der Chojnicki Klub Żeglarski.
Der See hat eine Fläche von über 1.300 ha und eine Tiefe von bis zu 30 m. Er liegt nahe dem Nationalpark Tucheler Heide und im Landschaftspark Zaboren – ein Gebiet von außergewöhnlichem Natur- und Landschaftswert.

Durch den See führt der Brda-Kajakweg, einer der attraktivsten Europas. Rund um den See gibt es Wander- und Radwege sowie eine hervorragende touristische Infrastruktur mit Restaurants, Pensionen, Badeplätzen und Bootsverleih. Ein wahres Paradies für Liebhaber von Wasser und Wassersport.

Kaszubische Marschroute

Kaszubische Marschroute

Ein Paradies für Radfahrer
Die Kaschubische Marschroute ist ein einzigartiges Projekt im Kreis Chojnice. Sie umfasst vier Radwege und bietet eine aktive, sichere Freizeitgestaltung in engem Kontakt mit der Natur des Landschaftsparks Zaboren und der Pufferzone des Nationalparks Tucheler Heide.
Das Netz markierter Radwege hat eine Gesamtlänge von ca. 165 km und besteht aus vier Routen (gelb, rot, grün, schwarz) sowie einer Verbindungsstrecke.

Die Wege unterscheiden sich in Belag (Asphalt, Schotter, Waldwege) und Schwierigkeitsgrad und sind für verschiedene Radfahrertypen geeignet.
Die Infrastruktur umfasst Rastplätze, Informationstafeln, Stege, Brücken sowie spezielle Amphibienübergänge. Dank der Trennung vom Autoverkehr, fehlender steiler Anstiege und gefährlicher Abfahrten ist die Kaschubische Marschroute ideal für den Einstieg in den Radtourismus.